Wenn Dein Armband über ein Schnellwechselsystem verfügt, kannst Du es in der Regel ohne zusätzliches Werkzeug wechseln.
So entfernst Du das Armband
Lege Deine Uhr am besten auf eine weiche, saubere Unterlage, damit Gehäuse und Glas nicht verkratzen.
Schiebe anschließend den kleinen Schnellwechselhebel auf der Innenseite des Armbands vorsichtig zur Seite. Dadurch zieht sich der Federsteg zusammen und Du kannst das Armband aus den Hörnern der Uhr lösen.
Gehe dabei ohne Kraft vor. Wenn sich das Band nicht leicht lösen lässt, prüfe noch einmal, ob der Federsteg vollständig zurückgezogen ist.
So setzt Du das neue Armband ein
Setze zunächst eine Seite des Federstegs in die dafür vorgesehene Bohrung am Gehäuse ein.
Ziehe anschließend den Schnellwechselhebel zurück und führe die andere Seite des Federstegs vorsichtig zwischen die Hörner.
Lasse den Hebel langsam los, bis der Federsteg hörbar oder spürbar einrastet.
Prüfe anschließend den sicheren Sitz, indem Du vorsichtig am Armband ziehst.
Worauf sollte ich achten?
Achte darauf, dass:
- der Federsteg auf beiden Seiten vollständig eingerastet ist
- das Armband nicht verkantet sitzt
- der Schnellwechselhebel frei beweglich ist
- das Band sicher am Gehäuse befestigt ist
Wenn der Federsteg nicht richtig sitzt, kann sich das Armband lösen und die Uhr herunterfallen.
Was ist bei Edelstahl- oder Milanaisebändern zu beachten?
Je nach Modell können auch Edelstahl- oder Milanaisebänder mit einem Schnellwechselsystem ausgestattet sein.
Die Vorgehensweise ist grundsätzlich gleich. Da Metallbänder jedoch etwas steifer sein können, solltest Du besonders darauf achten, den Federsteg nicht schräg einzusetzen oder gegen das Gehäuse zu drücken.
Was mache ich, wenn mein Armband kein Schnellwechselsystem hat?
Bei klassischen Federstegen ohne Schnellwechselhebel ist in der Regel ein Federstegwerkzeug erforderlich.
Wenn Du kein passendes Werkzeug hast oder Dir beim Wechsel unsicher bist, empfehlen wir Dir, das Armband von einem Uhrmacher oder Fachhändler wechseln zu lassen.
So vermeidest Du Kratzer am Gehäuse oder beschädigte Federstege.
Kommentare
0 Kommentare
Zu diesem Beitrag können keine Kommentare hinterlassen werden.