PVD steht für Physical Vapor Deposition.
Dabei wird in einem technischen Beschichtungsverfahren eine sehr dünne, widerstandsfähige Schicht auf die Oberfläche des Edelstahlgehäuses oder anderer Metallteile aufgebracht.
Wofür wird eine PVD-Beschichtung verwendet?
Eine PVD-Beschichtung wird vor allem eingesetzt, um einer Uhr eine bestimmte Farbgebung und Oberflächenoptik zu verleihen.
So können zum Beispiel schwarze, goldfarbene oder bronzefarbene Oberflächen entstehen, ohne dass das Gehäuse selbst aus diesem Material bestehen muss.
Ist eine PVD-Beschichtung langlebig?
Ja. PVD-Beschichtungen sind für den täglichen Gebrauch ausgelegt und deutlich widerstandsfähiger als einfache Lackierungen.
Trotzdem ist auch eine PVD-Oberfläche nicht vollständig kratz- oder abriebfest.
Durch starke Stöße, Kontakt mit scharfkantigen Gegenständen oder intensive Reibung können mit der Zeit Gebrauchsspuren entstehen.
Kann sich die Farbe verändern?
Bei normaler Nutzung bleibt die Farbgebung grundsätzlich erhalten.
Anders als beispielsweise echte Bronze entwickelt eine bronzefarbene PVD-Beschichtung keine natürliche Patina und verfärbt sich nicht durch Oxidation.
Gebrauchsspuren oder Abrieb an stark beanspruchten Stellen sind jedoch möglich.
Was passiert bei einem tiefen Kratzer?
Da die PVD-Beschichtung nur auf der Oberfläche liegt, kann bei einem tiefen Kratzer das darunterliegende Edelstahlmaterial sichtbar werden.
Solche mechanischen Beschädigungen unterscheiden sich von einer Verfärbung der Beschichtung.
Wie pflege ich eine PVD-beschichtete Uhr?
Reinige die Oberfläche am besten mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch.
Vermeide:
- scheuernde Schwämme
- aggressive Reinigungsmittel
- Metallpolituren
- harte Bürsten
- starke Reibung
So bleibt die Oberfläche möglichst lange gleichmäßig und schön.
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